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Dürfen Taschentücher ins Klo? Warum Toilettenpapier die einzige richtige Wahl ist

Dürfen Taschentücher ins Klo? Warum Toilettenpapier die einzige richtige Wahl ist

Viele Menschen stellen sich die Frage erst dann, wenn das Toilettenpapier leer ist: Kann ich stattdessen einfach ein Taschentuch verwenden und herunterspülen? Die kurze Antwort lautet: Nein. Taschentücher, Kosmetiktücher und auch Küchenpapier gehören nicht in die Toilette. Warum das so ist und welche Folgen entstehen können, erklären wir in diesem Beitrag.

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Der entscheidende Unterschied: Toilettenpapier vs. Taschentücher

Toilettenpapier wurde speziell dafür entwickelt, sich im Wasser sehr schnell aufzulösen. Sobald es mit Wasser in Kontakt kommt, zerfallen die Papierfasern innerhalb kurzer Zeit. Das verhindert Verstopfungen in Rohrleitungen und erleichtert die Arbeit in Kläranlagen.

Taschentücher hingegen haben eine ganz andere Aufgabe. Sie sollen stabil sein, Feuchtigkeit aufnehmen und beim Naseputzen nicht reißen. Deshalb enthalten sie längere und festere Fasern sowie zusätzliche Bindemittel. Genau diese Eigenschaften sorgen dafür, dass sie sich im Wasser nicht ausreichend zersetzen.

Die Folge: Das Material bleibt im Rohr hängen oder verbindet sich mit anderen Ablagerungen.

Warum Taschentücher im WC problematisch sind

  • Höheres Risiko für Rohrverstopfungen
  • Ablagerungen in engen Rohrbögen
  • Probleme in Hebeanlagen und Pumpen
  • Mehr Aufwand in Kläranlagen
  • Höhere Kosten für Reinigung und Wartung

Gerade in Haushalten oder Gebäuden mit älteren Rohrsystemen kann das schnell teuer werden.

Kosmetiktücher – weich, aber trotzdem ungeeignet

Kosmetiktücher wirken auf den ersten Blick ähnlich wie Toilettenpapier: weich, dünn und leicht. Dennoch sind sie ebenfalls nicht wasserlöslich genug. Auch hier sorgt die höhere Reißfestigkeit dafür, dass sich das Papier im Abwasser kaum auflöst.

Selbst einzelne Tücher können sich mit Fett, Haaren oder anderen Rückständen verbinden und langfristig zu Verstopfungen führen.

Küchenrolle und Haushaltspapier: Besonders kritisch

Küchenpapier ist sogar noch problematischer. Es wurde dafür entwickelt, große Mengen Flüssigkeit aufzunehmen, ohne zu zerfallen. Deshalb bleibt es im Wasser stabil und kann Abflüsse sehr schnell blockieren.

Schon wenige Blätter Küchenrolle können in Kombination mit anderen Rückständen eine massive Verstopfung verursachen.

Was darf wirklich ins WC?

Die einfache Regel lautet:

  • ✔ Toilettenpapier
  • ✔ Menschliche Ausscheidungen

Alles andere gehört in den Restmüll – auch Produkte, die als „spülbar“ beworben werden.

Fazit: Kleine Gewohnheit, große Wirkung

Das Herunterspülen von Taschentüchern oder Küchenpapier wirkt harmlos, kann aber langfristig zu teuren Rohrreinigungen und Problemen im Abwassersystem führen. Wer konsequent nur Toilettenpapier verwendet, schützt nicht nur die eigenen Leitungen, sondern auch Umwelt und Infrastruktur.

Gerade im gewerblichen Bereich oder in stark frequentierten Sanitäranlagen lohnt sich ein klarer Hinweis für Nutzer – denn viele Verstopfungen entstehen schlicht aus Unwissenheit.