Essigreiniger selber machen – einfaches Rezept für einen Allzweckreiniger

Essigreiniger selber machen – einfaches Rezept für einen Allzweckreiniger

Einen Essigreiniger selbst herzustellen ist einfach, günstig und umweltfreundlich. Mit wenigen Zutaten, die viele schon zu Hause haben, mischen Sie einen vielseitigen Allzweckreiniger gegen Kalk, Fett und Gerüche. Wir zeigen Ihnen das Grundrezept, sinnvolle Varianten – und ehrlich auch, wo die Grenzen von DIY-Reinigern liegen.

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Grundrezept: Essigreiniger selber machen

Für einen einfachen, gebrauchsfertigen Essigreiniger brauchen Sie nur drei Dinge:

  • 250 ml Wasser (am besten abgekocht oder destilliert)
  • 250 ml Haushaltsessig (ca. 5 % Säure) – alternativ 50 ml Essigessenz + 200 ml Wasser
  • Eine leere Sprühflasche

So geht's: Wasser und Essig in die Sprühflasche füllen, verschließen, kurz schwenken – fertig. Vor jedem Gebrauch leicht schütteln.

Varianten und Zusätze

Mit Spülmittel gegen Fett

Ein, zwei Tropfen mildes Spülmittel verbessern die Fettlösekraft – ideal für die Küche.

Mit Zitrusduft

Legen Sie Zitrus- oder Orangenschalen einige Tage in den Essig, bevor Sie ihn verdünnen. Das mildert den Essiggeruch und sorgt für frischen Duft. Auch ein paar Tropfen ätherisches Öl (z. B. Zitrone) eignen sich.

Stärker für Kalk

Für hartnäckigen Kalk erhöhen Sie den Essiganteil. Wie Sie Essigessenz korrekt mischen, lesen Sie in unserem Beitrag Essigessenz richtig verdünnen.

Wofür eignet sich der selbst gemachte Reiniger?

Der DIY-Essigreiniger ist ideal für wasser- und säurebeständige Flächen wie Fliesen, Glas, Chrom-Armaturen, Keramik und säurebeständige Kunststoffe. Tabu bleiben Naturstein, Gummidichtungen, Silikonfugen, geöltes Holz und empfindliche Metalle. Eine vollständige Übersicht finden Sie unter Die 10 häufigsten Fehler bei der Verwendung von Essigreiniger.

Sicherheitshinweise

  • Niemals mit Chlor oder Bleiche mischen – es entstehen giftige Dämpfe.
  • Selbst gemachte Reiniger immer beschriften und kindersicher lagern.
  • Auf empfindlichen Flächen vorab an unauffälliger Stelle testen.

DIY oder Fertigprodukt – was ist besser?

Selbst gemachter Essigreiniger ist günstig und schnell gemixt. Allerdings schwankt die Konzentration je nach Rezept, der Geruch ist intensiver und die Haltbarkeit begrenzt. Gebrauchsfertige Reiniger sind dagegen exakt dosiert, oft mit pflegenden oder geruchsmildernden Zusätzen und sofort einsatzbereit. Wer Wert auf konstante Leistung und Komfort legt, ist mit einem Produkt wie dem Frosch Essigreiniger oder dem phosphatfreien EILFIX Essigreiniger gut beraten – gerade für größere Mengen oder den Profi-Einsatz.

Häufige Fragen (FAQ)

Wie lange ist selbst gemachter Essigreiniger haltbar?

Pur (nur Essig und Wasser) ist er mehrere Monate haltbar. Sobald Sie organische Zusätze wie Zitrusschalen oder Spülmittel beimischen, sollten Sie ihn innerhalb weniger Wochen aufbrauchen.

Welches Mischverhältnis ist sinnvoll?

Für den Allzweckeinsatz hat sich 1:1 (Essig zu Wasser) bewährt. Für leichte Reinigung dünner, für Kalk stärker dosieren.

Kann ich Essigessenz statt Essig nehmen?

Ja, aber stark verdünnt: ca. 1 Teil Essigessenz auf 4–5 Teile Wasser.

Fazit

Essigreiniger selber machen lohnt sich – günstig, nachhaltig und in zwei Minuten gemixt. Für konstante Ergebnisse, angenehmeren Geruch und größere Mengen sind gebrauchsfertige Essigreiniger die komfortable Alternative.

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